Gästebuch

Hier können Sie selbst ein paar Zeilen schreiben. Ich freue mich über Ihre Meinung, Ihre Eindrücke und Gedanken.

Einen Eintrag schreiben
11.07.2011 | von Christian Gold
Ich wünsche von Herzen einen kräftigen Aufwind für die ersten Realisierungen in Wien und Berlin! :-)
10.06.2010 | von Julian Schlegel
Ein herzliches Hallo mal wieder!
Ich wünsch dir auch, dass das Projekt endlich alle Hindernisse überwindet und bald verwirklicht werden kann! Das muss doch klappen, Mensch! Bleib zäh! ;)
Toll auch das mit dem Designpreis! Wow! Hat die Seite wirklich verdient! Gratuliere! :)
Ich hoffe, dir und allen um dich rum geht's gut, richte bitte liebe Grüße aus!

Hasta luego,
Julian
30.05.2010 | von R. H.
Das ist ja unglaublich, welche Kreise das zieht, und welche Hindernisse es zu überwinden gibt ... das scheint mir die ganze Sache für dich zwar härter aber irgendwie auch noch interessanter zu machen.

Ich wünsch dir viel Glück und Stehvermögen für die Sache!
29.05.2010 | von Uli
Auf diesem Wege alles Liebe und noch viel mehr gute Nachrichten zum Gelingen deines Projektes! Alle Hürden sind zu schaffen - in anderen Lebensbereichen merke ich das bei mir. Und die Kardinalfrage "Macht das Sinn"? begleitet mich seit Jahren . Insofern glaube ich das zu verstehen.

Also bleibe am Ball, guten Mutes und gib nicht auf!
Mucha suerte,
Uli
28.05.2010 | von M. F.
Gratuliere zur Design-Auszeichnung! Das unterstreicht für mich den absolut ernst zu nehmenden künstlerischen Anspruch von "Liebe und Tod".
28.05.2010 | von Pingo
Ein Designpeis! Ich wusste gar nicht, dass es für künstlerische Aktionen solche Preise gibt. Gratuliere!! Ich hatte schon irgendwie gemerkt, dass die Seiten und auch die Fotos sehr gut gemacht sind, aber ich habe das vor dem ernsten Hintergrund des Projektes gar nicht so bewusst wahrgenommen. Ich hoffe das erleichtert auch international die Spendersuche und gibt dem Projekt Auftrieb. Sicher lenkt das jetzt den Fokus auch mehr auf die entstehenden Bilder, ich bin doch sehr gespannt, was da noch entsteht.
24.05.2010 | von Klaus
Beeindruckende Aktion. Kann mir vorstellen, dass das ganz schön Wellen schlägt. Ist auch wichtig, damit es nicht in der Alltagsnormalität verloren geht. Viel Erfolg!
12.05.2010 | von Leviathan
Daß das deutsche Infektionsschutzgesetz sich derart (absurd) bremsend auf das Projekt auswirkt, hätte ich auch nie gedacht.

Da frage ich mich, warum ich nicht einen Sondertransporter anfordern muß, sondern noch den ÖPNV nutzen kann. Denn ich könnte ja als HIV-Positiver mal Nasenbluten bekommen, mich verletzen, zusammengeschlagen werden und dann blutig im der S-Bahn oder im Bus sitzen. Da fehlt zwar der Vorsatz, mein Blut ist aber immer noch mit Krankheitserregern im Sinne des Gesetzes kontaminiert, auch wenn die Viruslast unter der Nachweisgrenze von aktuell 16 Virenkopien/ml Blut liegt.

"§ 44 Erlaubnispflicht für Tätigkeiten mit Krankheitserregern
Wer Krankheitserreger in den Geltungsbereich dieses Gesetzes verbringen, sie ausführen, aufbewahren, abgeben oder mit ihnen arbeiten will, bedarf einer Erlaubnis der zuständigen Behörde."


Aufbewahren tue ich meine HI-Viren schon mal ganz bestimmt. Und wenn ich wie oben verletzt bin/werde, gebe ich sie doch eigentlich auch ab. ich sehe mein Blut bzw. meinen Körper in einem ganz neuen Licht.

Andererseits machen die Hindernisse das Projekt auch spannend, wenn du es endlich schaffst, ein Bild mit dem Blut zu malen.

Ich drücke die Daumen, daß es sich bald realisieren läßt. Und hoffe in diesem Zusammenhang auch auf eine breitere Diskussion in der Gesellschaft über so manche gesetzliche Vorschrift.
12.05.2010 | von alivenkickn
"... da der Kontakt mit der Luft die Viren inaktiviert und das Bild damit nicht mehr infektös ist. Das war auch die überwiegende Meinung von Ärzten und Experten. Dann wurde ich allerdings von verschiedenen Virologen darauf hingewiesen, dass man das so nicht sagen kann, denn es gibt theoretisch die Möglichkeit, das Virus zu reaktivieren (z.B. Blut vom Bild entfernen, entsprechend aufbereiten und dann in den Blutkreislauf einbringen)."

Klar, man kann sich auch vor den Augen des Künstlers eine 2,3 cm tiefe Schnittwunde zufügen, ihm anschließend das Röhrchen mit dem HIV infizierten Blut aus der Hand reißen und das Blut in die offene Wunde gießen oder sich das fertige Bild auf die Wunde zu pressen in der Absicht sich mit dem HIVirus zu infizieren. WILLKOMMEN IN ABSURIDSTAN

"Ich habe die Aktion kurz vor der Premiere in Berlin im November 2009 gestoppt, wegen des Infektionsschutzgesetzes, das den Umgang mit Krankheitserregern regelt und einen künstlerischen Einsatz im Grunde verunmöglicht."

Ich habe diese Auszüge aus einem Forum in dem ich aktiv bin bewußt in das Gästebuch eingestellt um zu zeigen wie absurd diese "Regularien" sind. Nichtsdestoweniger spiegeln diese Regularien die Haltung vor dieser "angstauslösenden, mit Stigma und Diskriminerten besetzten Krankheit Namens HIV wieder wie sie immer noch in den Köpfen der Meisten präsent ist. Einer Haltung die sich im Alltag von HIV Positiven niederschlägt und deren Lebensqualität erheblich beschneidet, bzw einschränkt.

Von einer Gefahr bzw Gefährdung (für die Gesundheit) die von dieser Aktion ausgeht zu sprechen ist absurd. Da braucht man sich nur mal die Angaben der Zutaten/Inhaltsstoffe auf der Verpackung des "Lieblingsjoghurt" etc, durchlesen bzw sich informieren wie Obst und Gemüse das alle Handelsketten aus Andalusien beziehen angebaut wird. Von unserer Umwelt und was wir so "Up in the Air" blasen ganz zu schweigen.


Ich persönlich finde diese Idee sehr gut. Es ist nicht eine Ideologie oder Religion, nicht die Hautfarbe, die Herkunft oder die sexuelle Identiät die uns Menschen verbindet. Es ist das Blut das durch unsere Adern fließt und uns am Leben hält. Es ist das Blut das uns Menschen verbindet.

Alivenkickn seit 25 Jahren HIV positiv
http://alivenkickn.wordpress.com/
25.02.2010 | von Patrizia
berührend, kreativ, inspirierend... toll!
Patrizia aus Chur.